Podcast 04: Über das Gründen

In der neuen Podcast-Episode spreche ich über die ersten Schritte beim Gründen einer Gemüsegärtnerei. Welche Vorüberlegungen sind wichtig, was ist Gewerbe, was ist Landwirtschaft und worin liegt der Unterschied zwischen einem Gemüsekisten-Abo und einer SoLaWi? Am Beispiel von Keutzer‘s Gemüsegärtnerei erzähle ich euch, was ich in dieser Saison mit dem Anbau und Verkauf von Gemüse verdiene und teile meine Gedanken für die kommende Saison mit euch.

Ihr könnt den Podcast direkt hier hören, oder auch bei Spotify und iTunesPodcast. Wie immer freue ich mich über euer Feedback zur aktuellen Folge.

4 Kommentare

  1. Lancester

    Hallo Linus,

    Danke für den sehr informativen Podcast. Super interessante Informationen.
    Ich habe noch Fragen zum Thema Auslieferung und Planungstools und würde mich sehr über eine Beantwortung freuen.

    -Du hast erwähnt, dass du deine Kisten per Auto auslieferst. Wie lang ist dabei deine Runde und wie lange benötigst du für die Verteilung? Was ist wenn du deine Kunden nicht vor Ort antriffst? Stellst du die Kisten dann im Garten bzw. einfach vor der Haustür ab?

    -Nutzt du für die Anbauplanung deiner Saison ein bestimmtes Tool wie Excel bzw. kannst du hier etwas empfehlen?

    Ansonsten wünsche ich dir viel Erfolg weiterhin. Ist echt ein super interessantes Projekt und dein erstes Jahr scheint ja sehr gut gelaufen zu sein. Da sollten die 50 Abos im kommenden Jahr für dich echt machbar sein!

    Viele Grüße,
    Martin

    • Hi Martin,
      danke für das nette Lob. Zu deinen Fragen:
      – Der Hauptteil meiner Lieferroute umfasst einen Radius von nur etwa 5 km von meinem Haus entfernt. Die meisten Kisten habe ich dann in etwa 90 min verteilt. Dann habe ich noch eine Tour in eine nahe liegende Stadt (20 km entfernt). Dort habe ich ein paar Kunden und auf der Wegstrecke dorthin. Es sind weniger Kisten, aber dafür brauche in noch einmal etwa 90 min. Die gesamte Fahrtstrecke sind auf jeden Fall unter 100 km.
      – Jeder Kunde gibt mir einen Ablageort an, der möglichst Kühl und Wettergeschützt ist, für den Fall, dass niemand zuhause ist. Das ist dann z.B. eine Garage, ein Schuppen, die Terrasse hinter dem Haus oder auch die Adresse eines Nachbarn oder Bekannten. An besonders heißen Tagen habe ich immer einen Eimer mit gekühltem Wasser und Tücher mit im Auto. Wenn ich eine Kiste draußen abstelle, dann lege ich ein nasses Tuch über das Gemüse.
      – Für die Anbauplanung habe ich bislang Excel bzw. Numbers benutzt. Eine tolle Anbauplanung (in Googledocs) kannst du dir bei WirGarten Lüneburg ansehen, da kann man sich viel abschauen: Link WirGarten
      Liebe Grüße
      Linus

  2. Aller Anfang ist schwer – nur wer wagt – kann auch was gewinnen. Insofern hilft da sicherlich gute Vorbereitung und dann gilt es Mut zu haben. Tu das, worauf du wirklich Lust hast.

    • Hi Lis,
      Danke für deinen lieben Kommentar. Du hast absolut Recht. Mut ist wichtig. Und Vertrauen. Auf jeden Fall die innere Sicherheit, dass es nicht schlimm ist, wenn nicht auf Anhieb alles klappt.

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